Spielplan

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Ausschnitte aus der Chronik

1952 nahm die KG Alt-Köllen wieder am Rosenmontagszug teil. Der zuvor neu gegründete Senat der Gesellschaft hatte maßgeblichen Anteil daran, dass sich „Alt-Köllen” mit Festwagen und stattlicher Fußgruppe präsentieren konnte. Auch bei den Saalveranstaltungen legte die KG Wert auf ein repräsentatives Erscheinungsbild. Mit neu entworfenen Litewken zeigten sich die Mitglieder. Ratsdiener, Fahnenträger und Herolde rundeten das beeindruckende Bild bei den Sitzungen ab. Dennoch muten viele Details aus der damaligen Zeit geradezu unglaublich und sogar ein wenig bizarr an: Der Monatsbeitrag betrug 1952 zwei Mark. Ein Top-Büttenredner wie Kurt Lauterbach bekam für seinen Auftritt die damals recht hohe Gage von 30 Mark. Jupp Breitbach zimmerte höchstpersönlich monatelang eine neue Bütt und einen Elferratstisch – „Lagerraum” für dieses Mobiliar war während der Sessionen in den 1950er Jahren stets das Schlafzimmer (!) von Hermann Pütz. Aus dieser Zeit stammt auch die Anekdote, dass der Elferrat einmal das Gestühl in der Wolkenburg durch eine Seitentür neben der Bühne verlassen musste, weil in der zweiten Halbzeit einer Sitzung plötzlich kein Künstler mehr anwesend war und die Gäste ziemlich außer sich waren.



Und sonst noch