Volkssitzung
Mächensitzung
Weetschaff
Kostümsitzung
Paprika Ball
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Liebe Mitglieder und Freunde der KG


Die im Jahr 1883 gegründete KG Alt-Köllen gehört zu den ältesten dem
Festkomitee angeschlossenen Karnevalsgesellschaften und ist eine der
renommiertesten Familiengesellschaften Köln`s.

Seit dem 100-jährigen Jubiläum gehören die Volkssitzungen im
beheizten Festzelt auf dem Neumarkt zum festen Bestandteil im
Kölner Karneval.
In der Session 2016 ist die Mädchensitzung "Nümaats Wiever"
hinzugekommen, dort feiern die Mädels auf dem Neumarkt unter sich.
Aber auch die festliche Kostümsitzung im Hotel Maritim erfreut sich
größter Beliebtheit.
Auf den Veranstaltungen der Session 2011 hat die KG Alt-Köllen erstmals
ihre neu gegründete Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kölsche Harlequins“
unter der Leitung von Cassia Kuckelkorn präsentiert.
Nicht mehr wegzudenken ist der „Paprikaball“ am Karnevalssamstag in
allen Räumen der Wolkenburg.
Außerhalb der Session wird das Gesellschaftsleben durch Aktivitäten
des Senats oder mit Familienfahrten und besonderen Events bereichert.

Ganz im Sinne einer Familiengesellschaft für jung und alt.
Alt-Köllen Alaaf!

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Ausschnitte aus der Chronik

Beckers Nachfolger im Amt des Präsidenten wurde Kurt Ludes, als Karnevalist und als Krätzchensänger weit über Kölner Stadtgrenzen hinaus bekannt. Unter seiner Führung errang die Gesellschaft einen neuerlichen Aufschwung und machte eine Verjüngungskur durch, ohne etwas von ihrem alten Geist zu verlieren. Stetig wuchs die Zahl der Mitglieder, die altgewohnten Veranstaltungssäle wurden rasch zu klein. Wie eng es zuging, verdeutlicht ein Chronistenbericht aus dem Jahr 1970: „Ort: Die Wolkenburg am 4. Januar. Die KG Alt-Köllen feiert hier Herrensitzung bei Kölsch und Halvem Hahn. Präsident: Kurt Ludes, der hier gewissermaßen seine Feuertaufe erlebte. Der große Saal der Wolkenburg ist bis auf den letzten Stuhl ausverkauft und die Herren haben mächtigen Durst. Die Kellner bzw. Köbesse kommen mit ihren Kränzen mit Kölsch kaum durch die Reihen, und alle Männer wollen gleichzeitig Bier. Es kam, wie es kommen musste, die Kellner resignierten und brachten schließlich überhaupt kein Bier mehr. Als die Männer unruhig wurden, ging Senatspräsident Manfred Hettich der sich ausbreitenden Trockenheit auf den Grund. Als die Kellner ihm sagten, sie könnten nicht mehr, sie würden streiken, verlegte er sich auf’s Bitten. Als das nicht half, stellte er kurzentschlossen, wenn auch schweren Herzens, die kurz vorher erhaltenen Spenden für den Senat in Höhe von 80 Mark den vier Kellnern als zusätzliches Trinkgeld zur Verfügung. Die Kellner ließen sich überreden und bedienten weiter, die Herrensitzung wurde ein großer Erfolg!”



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