1926 - 1949

Die Chronik der K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V.

Von Frank Tewes

Durch die Wirrungen der 1920er und 1930er Jahre

Bei der KG Alt-Cöllen lag das karnevalistische Leben hingegen immer noch brach. Josef Rohé war inzwischen verstorben – und in der Turbulenz des Krieges und den Wirren der Nachkriegszeit waren die Kammerbestände vernichtet, Orden, Dokumente, Pokale und Schriften verloren gegangen.

Sitzung 1927Es war schwer, einen neuen Anfang zu finden. Ein kleiner Kreis um Heinz Thelen versuchte, das wenige, das überhaupt noch übrig war, zu ordnen. Erst 1927 fühlte man sich stark genug, um wieder an die Öffentlichkeit zu treten. Im Kaiser’schen Saal in der Ehrenstraße feierte eine Handvoll Mitglieder nach mehr als einem Jahrzehnt wieder Karneval. „Echt und genöglich”, so erinnerte sich ein Zeitzeuge später, soll es damals zwar zugegangen sein, aber trotz großer Anstrengung gelang es nicht, die alte Bedeutung der Gesellschaft wieder zu erreichen.

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Ausschnitte aus der Chronik

1973 wurde darüber hinaus erstmals einem verdienten Kölner Bürger im festlichen Rahmen eines Ratsherrenabends die „Goldene Mütze” verliehen. Dieser Festakt wurde im Laufe der Zeit zu einem vielbeachteten gesellschaftlichen Ereignis. Zugleich wurde die Veranstaltung bis ins Jahr 2006 hinein als „Kölns einzige Elften-im-Elften-Sitzung” gehandelt und hatte somit eine Art Sonderstatus in der Domstadt. Denn: Ein Top-Programm schloss sich an den Ehrungsakt an. Anfang der 1970er Jahre war die erste Elften-im-Elften-Sitzung noch als „Parade” tituliert – doch schnell mauserte sie sich zu einem ausgewachsenen Sitzungstreiben. Im ersten Jahr noch gemeinsam mit der KG Kölsche Narren Gilde machte die KG Alt-Köllen sich schließlich auf, die neue Veranstaltungsform allein-verantwortlich in Köln zu etablieren.



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