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Ausschnitte aus der Chronik

In den 1950er Jahren neu aus der Taufe gehoben

Kölsche OriginaleNach Beendigung des Krieges 1945 stand die KG Alt-Köllen – nach dem Krieg ersetzte sich bei Alt-Köllen das „C” gegen ein „K” – ein zweites Mal buchstäblich vor dem Nichts. Ein Motor war Karl-Heinz Thelen. In der Festschrift zum 75-jährigen Bestehen heißt es in einem Rückblick dazu: „Wir wissen von Karl-Heinz Thelen, dass er nach dem Krieg durch sein geliebtes Köln ging, um zu raten, wo sich die Altstadt, an der sein Herz hing, einmal befunden hatte. Dabei hat er erlebt, wie mit bunten Lappen maskierte Kinder auf alte Kochtöpfe und Eimer schlagend über Schutt und Geröll der zu 80 Prozent zerstörten Stadt zogen und das Lied vom ´Treuen Husar´ sangen. Dieses Erlebnis, so hat er uns berichtet, war wie eine Aufforderung zu neuem Leben.” Thelen suchte nach ehemaligen Mitgliedern. Die traurige Bilanz stellte jedoch fest, dass über 30 Mitglieder der KG im Krieg gefallen oder verschollen waren. Eines Tages jedoch fanden sich Hermann und Willy Pütz wieder. Hermann Pütz war Mitglied der gesellschaftseigenen Gruppe der „Kölner Originale”, der er vor dem Kriege als „Freßklötsch” angehörte. Sein Bruder Willy, genannt „d’r Pötze Fuss”, hatte bei Alt-Köllen sein Debüt als Büttenredner gegeben. Diesen drei Männern – Karl-Heinz Thelen, Hermann und Willy Pütz – ist es zu verdanken, dass nach dem Krieg die Gesellschaft überhaupt wieder neu entstanden ist.



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